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SkandikaPart 1

Headless Commerce für Skandika: Shopware, Strapi und Next.js im Zusammenspiel

Die Ausgangslage

Skandika ist ein etablierter Outdoor- und Fitness-Ausrüster aus Essen. Zelte für Familiencamping, Rudergeräte fürs Homeoffice, Schlafsäcke für jedes Wetter — das Sortiment ist breit, die Kundschaft anspruchsvoll. Mit einem Trusted-Shops-Rating von 4,62/5 stimmt die Produktqualität. Der Online-Shop musste mitziehen.

Die Anforderungen:

  • Drei Sprachen — Deutsch, Englisch, Französisch — aus einer Codebasis
  • Schnelle Ladezeiten — Server-Side Rendering für SEO und Performance
  • Flexible Inhalte — Marketing-Team soll Landingpages, Banner und Aktionen selbst pflegen können
  • Shopware als Backend — bestehender Produktkatalog, Bestellwesen und ERP-Anbindung bleiben

Die Architektur: Best-of-Breed statt Monolith

Statt alles in einem System zu lösen, haben wir die Stärken spezialisierter Tools kombiniert:

| Aufgabe | Technologie |

|---------|------------|

| Produktkatalog, Warenkorb, Checkout | Shopware 6 |

| Content-Management (Landingpages, Banner, SEO-Texte) | Strapi (Headless CMS) |

| Frontend (Shop-Oberfläche, SSR, Performance) | Next.js mit React |

| Suche | Integrierte Produktsuche mit Filtern und Sortierung |

| Zahlungen | PayPal, Unzer, EasyCredit (Ratenkauf) |

| Infrastruktur | AWS (ECS Fargate, RDS, S3) mit AWS CDK |

Warum Headless?

In einem klassischen Shop-System (Shopware-Frontend, WooCommerce, Shopify) kontrolliert das Backend, wie die Seite aussieht. Das bedeutet: jede Design-Änderung muss durch das Shop-System. Jedes Feature ist an Plugin-Verfügbarkeit gebunden. Performance ist limitiert durch die Template-Engine.

Mit einem Headless-Ansatz trennen wir:

  • Shopware kümmert sich um das, was es am besten kann: Produkte, Preise, Bestellungen, Lager
  • Strapi gibt dem Marketing-Team ein modernes CMS für alle Inhalte
  • Next.js rendert die Seiten serverseitig — schnell, SEO-optimiert und ohne Kompromisse beim Design

Was wir gebaut haben

Mehrsprachiger Shop

Ein Shop, drei Märkte. Über Lingui-basierte Internationalisierung wechseln Kunden zwischen Deutsch, Englisch und Französisch — inklusive lokalisierter Produktbeschreibungen, Kategorie-Seiten und Marketing-Inhalte.

Eigenentwickelte Commerce-Komponenten

Für den Shop haben wir eine Bibliothek wiederverwendbarer Komponenten gebaut:

  • Produktkarten mit Varianten, Preisvergleichen und "In den Warenkorb"
  • Kategorie-Seiten mit Filtern, Sortierung und Seitennavigation
  • Side-Cart — Warenkorb als Sidebar, ohne Seitenwechsel
  • Checkout-Flow — mehrstufig, mit Adressverwaltung und Zahlungsauswahl
  • Produktvergleich — bis zu vier Produkte nebeneinander
  • Promo-Banner und Aktionsseiten — vom Marketing-Team über Strapi steuerbar

AWS-Infrastruktur

Die gesamte Plattform läuft auf AWS, provisioniert mit AWS CDK (Infrastructure as Code):

  • ECS Fargate — containerisierte Services, kein Server-Management
  • RDS — verwaltete Datenbank für Shopware
  • S3 — Media-Storage für Produktbilder und CMS-Assets
  • ALB — Load Balancing für Hochverfügbarkeit

Aktive Weiterentwicklung

Skandika ist kein abgeschlossenes Projekt — es ist eine laufende Partnerschaft. Aktuelle Entwicklungen:

  • Reviews.io-Integration für verifizierte Kundenbewertungen
  • Gutscheincode-System für Marketing-Kampagnen
  • Sale-Banner und Aktionsmanagement
  • Performance-Optimierungen für Core Web Vitals
  • B-Stock/Second-Chance-Bereich für Retouren-Verkauf

Das Ergebnis

skandika.com ist heute eine performante, mehrsprachige E-Commerce-Plattform, die von einem kleinen Team betrieben wird — ohne Agentur-Abhängigkeit für jede Textänderung. Das Marketing-Team pflegt Inhalte selbst über Strapi, während Shopware den Commerce-Kern zuverlässig betreibt.

Die Headless-Architektur bedeutet: Wenn morgen ein neuer Zahlungsanbieter integriert werden soll oder eine neue Sprache hinzukommt, ist das eine Konfigurationsänderung — kein Rewrite.

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